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Wie es sich für ein Addon gehört, führt 'Forged Alliance' eine neue Partei ein. Neben den schon bekannten Aeon, Cybrans und der UEF tritt ein weiteres Alienvolk dazu, die Seraphim. Auffallend ist die Architektur der Gebäude, die in einem futuristischen Look daherkommen, letztlich aber die bekannten Aufgaben erfüllen, wie auch schon bei den anderen drei Völkern. Selbiges lässt sich im Großen und Ganzen auch für die Einheiten der Seraphim feststellen. Zwar haben sich die Entwickler satte 110 neue Einheiten ausgedacht, die wieder auf Luft- Land- und Seestreitkräfte verteilt sind, doch wirklich anders spielen sich die neuen Truppen dann auch nicht. Im Rahmen der neuen Einzelspielerkampagne dürft ihr das neue Alienvolk erst gar nicht selbst spielen, die Seraphim treten hier nur als Feinde auf. Dafür dürft ihr die sieben umfangreichen Missionen mit jeder der drei alten Parteien angehen. Beim Gameplay hat sich natürlich nichts geändert, mit eurer Kommandoeinheit errichtet ihr Basen und produziert Hunderte von Einheiten, um den Gegnermassen Herr zu werden. Da jeder Panzer, jedes Flugzeug oder jedes U-Boot seine individuellen Stärken und Schwächen besitzt, kommt es vor allem auf einen guten Einheitenmix an. Die meiste Zeit lenkt ihr eure Truppen aus einer stark erhöhten Kamerasicht, in der die Panzer und Flugzeuge lediglich noch kleine farbige Quadrate darstellen. Wollt ihr zwischendurch etwas mehr Schlachtatmosphäre haben, zoomt ihr einfach stufenlos die Kamera heran. Die gesamte Bedienung ist nach wie vor sehr komfortabel gelöst, speziell die Befehlsketten klappen hervorragend. Ein wenig runderneuert erschien uns das Interface. Die Umschaltung zwischen den einzelnen Technologiestufen geschieht nun etwas einfacher. Insgesamt bietet die Erweiterung daher nur wenig Neues. Vor allem Solospieler werden sich bei der Kampagne eher langweilen, da sich die Missionen genauso emotionslos spielen wie im Hauptprogramm, die Story vermag auch kaum für Spannung zu sorgen und echte Zwischensequenzen gibt es leider nur im Intro bzw. Extro. Zudem ist der Schwierigkeitsgrad von Anfang an sehr hoch angesetzt, bevor ihr euch an das Addon heranwagt, solltet ihr also schon mindestens eine Kampagne von 'Supreme Commander' durchgespielt haben. Allein die plötzliche Erweiterung der Schlachtfelder bringt euch ein um anderes Mal in Bedrängnis und führt oft zu einem nötigen Neustart der Mission, da ihr eure Verteidigungsanlagen komplett falsch geplant habt. Für viele Spieler sicherlich interessanter ist der Mehrspielermodus, der von der großen taktischen Tiefe enorm profitiert. Im Onlinemodus oder in den Skirmish-Partien dürft ihr dann auch endlich mit den Seraphim in den Krieg ziehen. Als Bonus gibt es außerdem zwölf neue Mehrspielermaps, die aber im Grunde genauso langweilig designed sind, wie die Karten aus dem Hauptprogramm oder der Kampagne. ![]() Features: - neues Volk mit über 100 neuen Einheiten
- sieben Kampagnenmissionen
- 12 neue Mehrspielermaps
- läuft auch ohne Supreme Commander
- übernimmt taktische Stärken des Hauptspieles
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