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CoD 5 - World at War
Geschrieben von: GeNiUs   




WaW bleibt dem Aufbau der Serie treu: Ihr bekommt den Krieg aus verschiedenen Perspektiven zu sehen - in diesem Fall sind das die Augen von Private Miller sowie die seines russischen Kollegen Dimitri Petrenko. Mit Miller verbringt ihr die eine Spielhälfte in und um Japan herum, mit Petrenko geht's von Stalingrad nach Berlin. Die Missionen wechseln sich ab, außerdem wird munter in der Zeit gesprungen: Es geht im Jahre 1942 in tiefasiatischer Dunkelheit los, danach springt ihr ins Stalingrad desselben Jahres, danach 1945 in die Seelower Höhen, dann zurück zu Miller, der sich am 15. September 1944 in Peleliu tummelt, dann wieder zurück zu Petrenko, der es sich in einem Panzer gemütlich gemacht hat uswusf. Leider gibt es keine richtige Story im eigentlichen Sinne: Zwar werden alle Missionen extrem stylisch inszeniert eingeleitet, wodurch ihr nicht nur etwas historisches Wissen erntet, sondern auch darauf vorbereitet werdet, was euch bevorsteht - aber einen echten roten


In der russischen Kampagne erwartet euch ein aufregender Schleichlevel, in dem ihr Geschick am Scharfschützengewehr beweisen müsst.

Faden oder gar erzählerische Dramatik gibt es hier nicht. Insgesamt erwarten euch 13, teils ziemlich lange Missionen, die euch etwa zehn Stunden beschäftigt halten - oder etwas länger, denn vier Schwierigkeitsgrade sorgen für gehobenen Anspruch, wobei die höchste Stufe »Veteran« wie gewohnt haarsträubend schwer ist. Im Gegensatz zu früheren Spielen gibt es dieses Mal keine Tutorials oder sonstige Einweisungen - es geht direkt los!

Und diese Action bietet über weite Teil genau das, was man speziell von den ersten drei Teilen der Serie kennt: Ihr platziert Sprengladungen, rettet einen unter Beschuss stehenden Freundestrupp, vernichtet Panzer mit Bazooka-Feuer, zerstört Flak-Stellungen, haltet heranstürmende Feinde mittels stationärem MG auf oder dreht im Panzer eure Runden, um gegnerische Artillerie aufzureiben. Klingt konservativ, ist konservativ, spielt sich aber trotzdem gewohnt gut. Frisch wird das Erlebnis erst durch die wenigen ausgefallenen Missionen: So müsst ihr z.B. mal aus einem Haus fliehen, das von deutschen Feuerpanzern von außen Stück für Stück niedergefackelt wird. Oder ihr liefert euch ein aufregendes Duell mit einem weit entfernten Scharfschützen. In derselben Mission müsst ihr auch wie in dem berühmten Tschernobyl-Auftrag von CoD4 vorsichtig und bedacht auf Sniper-Tour gehen, um schlussendlich einen Drecksack von General zu erledigen - sehr aufregend!

Das Leveldesign ist immer noch so linear wie ein stramm stehender Wehrmachtssoldat: Es gibt genau einen Weg, der vom Start zum Ziel führt, und der ist durch natürliche Hindernisse in seiner Breite begrenzt. Nur selten könnt ihr euch für eine von zwei Abzweigungen entscheiden, die jedoch am selben Ziel enden - auf dem Weg da hin gibt es halt unterschiedliche Feinde zu erledigen. Ansonsten seid ihr wie gewohnt bei einer verschlossenen Tür darauf angewiesen, dass sie von der KI geöffnet wird.


Eines muss man den Jungs und Mädels von Treyarch lassen: Sie wissen, wie man Schlachtfelder inszeniert. Der Detailgrad der Levels ist beeindruckend hoch, in den dicht bewucherten Wäldern schwanken abwechslungsreiche und liebevoll gestaltete Bäume im Wind; kokelt man ein paar davon mit dem Flammenwerfer an, fackelt das Gewächs nach und nach immer weiter ab und zerfällt, während der Wind loderndes Geäst und feurige Partikel wegbläst - nicht ganz so beeindruckend wie in Far Cry 2, aber nichtsdestotrotz toll inszeniert! Speziell die Effektabteilung hat hervorragende Arbeit geleistet: Explosionen und Beleuchtung sind verteufelt gut, wenn z.B. im düsteren Wald des Startlevels unerwartet eine Leuchtrakete aufsteigt und damit das graue Szenario in ein geisterhaftes Zwielicht taucht, in dem die Schatten verrückt spielen, während von allen Seiten schreiende Asiaten auf die eigene Truppe einstürmen, dann gewinnt das in mancher Hinsicht fast schon altmodische Spiel ganz neue Qualitäten. Und das Schönste daran: Die Geschwindigkeit ist stets wunderbar hoch, auf 360 und PS3 geht die Action nie in die Knie, auf dem PC braucht's keine Über-Rechner, um den vollen Detailgrad genießen zu können - sehr schön! Nicht ganz so schön sind dagegen Einzelheiten wie z.B. der sterile Panzer-Level, der vor allem mit sehr kurzer Clipping-Distanz des Grases abschreckt - oder die Abwechslungsarmut der Gegner.

Ärgerlich auch der abermalige Verzicht auf die Original-Fassung: Damit sind jetzt nicht mal unbedingt die Schnitte gegenüber der internationalen Version gemeint - Call of Duty ist bis jetzt ziemlich gut ohne Blutfontänen und abtrennbare Körperteile ausgekommen, keine Ahnung, warum Treyarch auf einmal Wert darauf legt. Auch dass wir hierzulande auf Hakenkreuze verzichten müssen, ist man ja mittlerweile gewohnt. Ärgerlicher ist da schon das Wegfallen des Arcade-Modus' »Nacht der Untoten«, in dem man Nazi-Zombies


Die Levels sind teilweise beeindruckend schön gestaltet, aber linear wie eh und je.

schnetzelt - aber auch das irgendwie leider konsequent, denn schon in CoD4 mussten hiesige Spieler auf die Arcade-Variante verzichten. Nein, ich meine den Zwang zur deutschen Sprachausgabe: Keine Frage, die meisten Synchronsprecher (u.a. die deutsche Stimme von Kiefer Sutherland als Sgt. Roebuck) machen ihre Aufgabe verdammt gut, die Qualität der Stimmen ist hoch. Aber es ist immer ärgerlich, wenn man auf die Originalsprecher verzichten muss, vor allem, wenn es sich in diesem Fall um den echten Kiefer Sutherland sowie Gary Oldman handelt. Außerdem ist das Ganze inkonsequent umgesetzt: Die Texte in allen Zwischensequenzen sind nach wie vor englische (mit deutschen Untertiteln), das selbstablaufende Intro im Hauptmenü ist ebenfalls komplett Englisch.

Eine echte Überraschung stellt der Soundtrack dar: Zwar gibt es auch hier die obligatorischen Trompeten des Krieges, allerdings auch erstaunlich viele technoide Drums, die verdammt gut zu dem doch ganz und gar nicht zu elektronischer Musik kompatiblen Szenario passen! Darüber hinaus haben die Entwickler dieses Mal auch sehr viele Chöre ausgepackt - die akustische Begleitung erinnert in dieser Hinsicht gelegentlich ein bisschen an God of War. Ungewöhnlich? Ja. Aber sehr, sehr gut.


Quelle: www.4players.de

 

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  • GeNiUs : Ja..das ist einer der größten Streitpunkte. Allerdings ham se dafür fantastische Verkaufszahlen, weil als Kopierschutz ist das schon gut. Es gibt keinen Crack und auch (noch) keine Serveremu...bin aber auch kein Freund von diesem Online-Zwang.
  • blaine : Naja ... Single Player und Server Abhängigkeit ist halt doch ein Epic Fail. Geht einem ja gar nicht auf die nerven, ständig alles 2x oder 3x zu machen :(
  • GeNiUs : «link» Ab 17 Uhr wirds momentan schwierig, sich einzuloggen....
  • blaine : Leider viele Lags und disconnects. Mal 5 Minuten AFK bedeutet alles nochmal machen :(
  • blaine : lads grad runter ;)
  • GeNiUs : Du hast ne PM bekommen. Viel Spaß.
  • blaine : her damit :)
  • GeNiUs : Apropos DIABLO 3: zieht euch mal das hier «link» dazu rein...
  • GeNiUs : Hab zwei Diablo 3 Gästepässe dazu bekommen...will/braucht jemand einen? Kost ja nix...man kann damit bis zum Bossgegner vom ersten Akt spielen.
  • GeNiUs : Also ich habs. Auf zum Monsterschnetzeln! Aber mit welcher Klasse nur....

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